Ausstellungen

Internetrelevante Auswahl von Ausstellungen der Professur für Darstellungslehre aus den vergangenen Jahren

 

Januar 2013

 

 

 

Ausstellung „Imaginäre Bildräume"

Arbeiten von Studierenden der Fakultät Architektur im Seminar „Architektur und Fotografie“, SoSe 2012

 

HAUS DER ARCHITEKTEN Goetheallee 37, 01309 Dresden

10.1. - 18.2.2013, werktags 9 - 16 Uhr

 

Seminarkonzeption und Durchführung: Till Schuster

 

Beitrag auf dresdeneins.tv

http://www.dresdeneins.tv/nachrichten/Imaginaere_Bildraeume-1805.html

 

 

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September - November 2012


Architektenkammer Sachsen, Haus der Architekten Goetheallee 37, 01309 Dresden


„Plastisches Gestalten + Skulptur“ - Ausstellung von Studierenden der Fakultät Architektur an der TU Dresden


Ralf Naumburger: »Vater und Sohn« - Sandstein, 36 x 25 x h = 49cm (2006)

 

Im „Blockseminar Sandstein“ wird eine nichtgegenständliche

Sandsteinskulptur erarbeitet. Die einwöchige Steinarbeit soll nach einer Einführung in das Handwerk selbständig ausgeführt werden. Dazu werden die produktive Allseitigkeit der Plastik der Moderne (möglichst kein ‚vorn’ und kein ’hinten’), das ‚um-die-Ecke-denken-lernen’, das Durchbrechen von Massivität sowie die tektonischen Mitsprecherechte von „oben“ und „unten“ behandelt. Darf etwas Schweres leicht wirken? In der Ausstellung werden rund 20 Arbeiten aus den Jahren 2002 bis 2012 und einige „plastischen Vorübungen“ gezeigt.


Kursleiter: Lothar Beck, Lehrbeauftragter


Mit freundlicher Unterstützung durch die Sächsischen Sandsteinwerke

 

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Juli / August 2012


Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17,
B-Flügel, 3. Flur:


Till Schuster: Ausstellung »Architekturfotografie zwischen Dokumentation und Interpretation« - Hauptfach Fotografie – Sommer 2012


Philipp Heidan: »o. T. «, Tintenstrahldruck auf mattes 180-Gramm-Papier, 75 x 59 cm (2012)


Seminar in drei Teilen: Fotografie analytisch einsetzen, poetisches Neuinterpretieren und theoretisches Vertiefen von aktuellen fotografischen Positionen.

 
Im ersten Teil werden Fotoserien vom Fritz-Förster-Bau der TU Dresden und vom »Lahmann-Sanatorium« erstellt. Beiden Orten steht ein massiver Umbau bevor. Im zweiten Teil des Seminars sollte aus dem Fundus der Dokumentation ein Architekturbild entworfen werden: Wie kann das dokumentarische in einer bildnerischen Repräsentation von Architektur weitergedacht werden? Dazu wird das Spannungsfeld zwischen Dokumentation und manipulativer Interpretation mit Arbeiten von Bernd und Hilla Becher, Candida Höfer, Laurenz Berges, Josef Schulz, Andreas Gursky, Beate Gütschow und anderen besprochen.
Zu Details siehe Hauptstudium / Hauptfächer / Fotografie ...

 

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Juli / August 2012


2. »Sommerschau« der Architektenkammer Sachsen – 19.7.-29.8.2012 im Haus der Architekten, Goetheallee 37, 01309 Dresden


Künstlerische Positionen von Mitgliedern der Architektenkammer Sachsen - u. a. Arbeit von Felix Stahr: »Flachrelief Haus Wittgenstein nach einer Fotografie«, Öl auf KapaMount, 70 x 45 x 2,3 cm (2010)

 

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Juli 2012


Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17,
B-Flügel, 3. Flur:


Tom Schoper: Ausstellung der Skulpturen aus dem 2. Semester, Sommer 2012:


»Dingliches, Bildliches und Begriffliches in der Architektur«


Arbeiten zu Übung 8 »Isometrie – Einzelblatt« sowie rund dreißig Modelle zu Übung 10 »Modell versus Skulptur«


„Die letzte Übung unserer Darstellungstechniken betrifft den konkreten Bau des Modells oder der architektonischen Skulptur. (...) In der letzten Konsultation am 4.7.2012 haben wir noch einmal die Möglichkeit, die beim Modellbau auftretenden Fragen in der großen Gruppe zu besprechen. Bringen Sie zur abschließenden Konsultation Ihre weiteren Skizzen, Modell- und Materialstudien mit, so dass wir einen ersten Eindruck Ihrer dreidimensionalen Umsetzung erhalten können – oder Sie stellen uns bereits das fertige Modell vor, an dem nur noch der letzte »Feinschliff« erfolgen soll.“


(Aus den Aufgabenstellungen)

 

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Februar / März 2012


Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17,
B-Flügel, 3. Flur:


Tom Schoper: Ausstellung Erinnerung & Entwerfen IX: »Mimesis, Metamorphose, Anamorphose – wie viel Wandlung verträgt die Architektur?«


- Foto einsetzen -

Rund dreißig Modelle zum Thema »Modell versus Skulptur«


„In unserem Dialog zwischen Architektur, bildender Kunst und Philosophie wollen wir in diesem Semester der Frage nachgehen, was unsere beständige Lust am Entwerfen beflügelt: ist es die Herausforderung der Nachahmung (Mimesis) der Vollkommenheit von Architektur in Form und Proportion oder ist es die bewusste oder unbewusste Abkehr von dieser Vollkommenheit, also die Wandlung (Metamorphose) oder Verzerrung (Anamorphose) im architektonischen Entwurf? Wodurch sind die jeweiligen Entwurfshaltungen begründet: durch ein der Architektur selbst innewohnendes Gesetz, durch gestalterischen Willen oder durch Notwendigkeit des Gebrauches? Sind die bekannten, in sich scheinbar vollkommenen »Architekturikonen« überhaupt zum alltäglichen Gebrauch geeignet? – Das Seminar bildet ein Forum der Auseinandersetzung zwischen Gebrauchsdenken und der Betrachtung von Architektur als selbständige Disziplin.“


(Zitat aus der Lehrankündigung)

 

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Februar 2012


Professur für Darstellungslehre, Bürogebäude am Zelleschen Weg 17,
B-Flügel, 3. Flur:


Rochus Wiedemer: Ergebnisse der Werkstatt »Schrift, Satz, Layout« nach der Studienreform der Fakultät Architektur


Foto: Niels-Christan Fritsche (26.10.2011)

 

„ ... In knapp zwei Wochen erarbeiteten StudeniInnen der Architektur und Landschaftsarchitektur eine Broschüre, die ihre Zeichnungen und Modellstudien aus dem Modul „Darstellungslehre 1" dokumentieren. Die Neukonzeption des Moduls  „Darstellungslehre 1" veränderte die Gestaltungs- und Interpretationsmöglichkeiten der Bröschüre. Im Fokus steht jeweils ein einzelnes Gebäude bzw. ein einzelner Stadtraum (...). Die Formate der Zeichnungen sind dabei deutlich größer geworden. Zur Dokumentation des Modells wurden fotografische Bildfolgen entwickelt und in die Broschüre integriert. Die Ausstellung  zeigt eine Auswahl der Ergebnisse: 54 Skizzenbücher, Architekturführer und Zeichenanleitungen zu sechs Gebäuden und Stadträumen in Dresden.“


Konzeption: Dipl.-Ing. Rochus Wiedemer

 

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Mai 2011 -


Niels-Christian Fritsche:


Dresden – „Die leicht und schön erklärbare Stadt“ - bedruckte Bauzaunplanen zur Dresdner Stadtgeschichte und Stadtentwicklung im Auftrag des Stadtplanungsamtes der Landeshauptstadt Dresden, „Gewandhausareal am Neumarkt Dresden“, Pressetermin: 27. Mai 2011


Foto: Niels-Christian Fritsche (10.7.2011)


Kann Dresden auf zehn Bauzaunplanen am Gewandhausareal zwischen Kulturpalast und Frauenkirche samt Umgebung mit rund 100 freihändigen und relationalen Skizzen erklärt werden? – Der Versuch soll gestattet sein. Dresden ist sodann „Mittelpunkt der Welt“, dann Teil der sächsischen „Geopolitik“ samt Eiszeit, Erzbergbau und Industrialisierung sowie der damit einhergehenden „wüsten Infrastruktur im malerischen Elbtal“, eine dennoch „grüne“ Stadt, ein „schickes DDR-Dresden“ samt vieler Schattenseiten, eine in Bezug auf Erfindungen und Einmaligkeiten „verrückte“ Stadt, die damit zur „Stadt der Ideen und der Wissenschaften“ prädestiniert ist. Plane 9 illustriert ‚die Dresden‘ (Mehrzahl), „wie sie sein könnten und werden sollten“. Plane 10 hält verschiedene „Klebezettel für die Zauberer“ parat.

 

 

Januar – April 2011

 

Niels-Christian Fritsche, Matthias Neutzner: „Erinnerung, GEWALT, Verdrängung – Dresden und der 13. Februar“ - Ausstellung im Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Zellescher Weg 18, 29.1. bis 3.4.2011


 

Einladung (Niels-Christian Fritsche und Matthias Neutzner); Foto: Till Schuster (25.3.2011)


Aus der Einladung:


„Die Zerstörung zahlreicher deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg war die Antwort auf den von Hitler-Deutschland begonnenen Krieg.
In Dresden ist die Erinnerung an diese Zerstörung seit 1945 besonders aufgeladen, erlaubt politische Instrumentalisierung ebenso wie „stilles Gedenken“. Warum aber ist diese Erinnerung an den 13. Februar in Dresden so schwierig? Warum gibt es im Schatten des Versöhnungssymbols der Frauenkirche aggressive Neonazi-Aufmärsche?


Professoren, Absolventen und Studierende der Technischen Universität Dresden sind auf Spurensuche gegangen. Wie hat sich die Stadt verändert? Wie spiegeln sich darin Vergangenheit und Gegenwart? Entstanden ist eine gemeinsame Ausstellung von Universität und Bibliothek, die Zeugnisse sammelt und analysiert, Fragen stellt und Diskussionen anregt.


„Erinnerung, GEWALT, Verdrängung – Dresden und der 13. Februar“ ist kein bequemer, aber ein notwendiger Beitrag zur Verständigung über unsere Geschichte und Zukunft....“


Kuratoren: Niels-Christian Fritsche und Matthias Neutzner - Titelmotiv aus: David S. Goyer u. a.: JSA - The Justice Society Returns. New York (DC Comics) 2003, S. 110.


Siehe dazu Niels-Christian Fritsche: „Zerstörungen, Willkür und kein Denkmal“ – Essay zum Online-Katalog der Ausstellung „Erinnerung, GEWALT, Verdrängung – Dresden und der 13.  Februar“ im Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (PDF auf der Webseite der SLUB), sowie Thomas Bürger: Dresden und der 13. Februar. Universität und SLUB widmen der Erinnerungskultur eine Forschungsausstellung. In: BIS – Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen [2O11] Nr. 1, S. 54 – 57.

 

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Dezember 2010 – Januar 2011


Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17,
B-Flügel, 3. Flur:


Lothar Beck: Ausstellung der Arbeiten aus dem Blockseminar „Sandstein“ im Sommer 2010


Foto: Till Schuster (14.1.2011)

 

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Oktober 2009 – März 2010


Ausstellung von Studienarbeiten an der Professur für Darstellungslehre an der Fakultät Architektur der TU Dresden in der Galerie am Lesesaal in der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden Oktober 2009 bis März 2010:


»Das Denken des Aufzeigbaren« - Darstellen, Gestalten und Entwerfen in Grund- und Hauptstudium der Architektur und Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Dresden -


Fotodokumentation und Layout der Broschüre: Till Schuster (2010)


Der Ausstellungstitel spielt auf die Vorgängerin an gleichem Ort an, die Ausstellung „»Das Aufzeigen des Denkbaren“ aus dem Jahr 2006. Sie dokumentiert die Darstellungslehre von 2006 bis 2009, einer Zäsur in den Lehrangeboten der Professur für Darstellungslehre durch die Studienreform der Studiengänge Architektur und Landschaftsarchitektur.

 
Dokumentationen aller ‚alten’ Fächer: www.arch.tu-dresden.de/darstellungslehre.


Broschüre: Niels-Christian Fritsche, Till Schuster (Hg.): Das Denken des Aufzeigbaren. Darstellen, Gestalten und Entwerfen in Grund- und Hauptstudium der Architektur und Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Dresden. Dresden 2011 (ISBN 3-86780-218-1)

 

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Juni / Juli 2010


Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17,
B-Flügel, 3. Flur:


Malerei und Objekte - Therapeutisches Malen mit psychisch Kranken unter Leitung des Dresdner Künstlers Klaus Drechsler. Ausstellung von Arbeiten aus der Psychiatrischen Tagesstation des Krankenhauses Pirna


(Anonyme Arbeit)


Auf der Psychiatrischen Tagesstation werden den Patienten in verschiedenen Therapieformen Möglichkeiten geboten, sich mit der Bewältigung von Alltagsproblemen, Konflikten, der eigenen Erkrankung auseinander zu setzen bzw. schrittweise die eigene Belastung aufzubauen und zu steigern.


Eine dieser Therapieformen stellt das „Therapeutische Malen" dar. Es ermöglicht den Kranken, sich in Fertigkeiten zu probieren, die sie aus ihrer Kindheit kennen, sich „neue" alte Interessen zu erschließen, ohne dass Leistungsdruck besteht. Von ihnen wird dabei nicht erwartet, „Kunst zu machen".


Die gefertigten Arbeiten werden in der Patientengruppe besprochen, wobei es nicht um Deutung und Bewertung geht, vielmehr um das beim Malen Erlebte, um die erworbenen Erfahrungen und Anregungen.
(Ankündigungstext)

 

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Mai 2010


Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17,
B-Flügel, 3. Flur:


Tom Schoper:  Ausstellung zur Zeichenexkursion nach Prag und Brno im Sommer 2009: »Die Sprache der Architektur: Symbol vs. Abstraktion«


- Foto einsetzen -

 

„Im Mittelpunkt unserer Zeichenexkursion nach Prag stehen die Werke zweier Architekten, deren Schaffen trotz gleichen Alters und vergleichbaren Ursprungs ihrer Ausbildung im Wien der Jahrhundertwende unterschiedlicher nicht ausfallen kann in der jeweiligen »sprachlichen« Ausrichtung: Josef Plecnik (1872–1957) und Adolf Loos (1870–1933).“


(aus der Lehrankündigung)

 

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Februar – April 2009


Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17,
B-Flügel, 3. Flur:


Rochus Wiedemer: Ausstellung der Ergebnisse der Exkursion „Bildsprache“ nach Berlin: „4 aus 79 Moscheen in Berlin“


 

„Bildsprache ist eine von Dipl.-Ing. Grit Koalick und Dipl.-Ing. Rochus Wiedemer konzipierte Seminarreihe an der Professur für Darstellungslehre. Bildsprache setzt sich mit erweiterten grafischen Darstellungsformen in Architektur und Planung auseinander und sucht nach neuen Formaten für entwurfsunabhängige Studien und Analysen. Thematisch arbeiteten die bisherigen Seminare zu Stadtentwicklungsprozessen im Großraum Dresden.


Das neunte Seminar Bildsprache setzte sich am Beispiel von vier Berliner Moscheen mit der Entstehung eines neuen Bautyps in europäischen Städten auseinander. Auf einer kurzen Zeichenexkursion zu Beginn des Semesters besuchte das Seminar vier unterschiedliche Moscheen in Berlin: eine typische Hinterhofmoschee, zwei Repliken traditioneller islamischer Architektur, sowie ein Hybrid aus Moschee und Einkaufspassage.“

 


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Mai/Juni 2009

Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17,
B-Flügel, 3. Flur:

Ausstellung zu den künstlerischen Positionen der Lehrbeauftragten
an der Fakultät Architektur - Thomas Baumhekel: »Schriftbilder«



Blick in die Flurausstellung, Mai 2009

Thomas Baumhekel ist Lehrbeauftragter für Aktzeichnen an der Fakultät Architektur. Er schreibt seit 1993 chinesische Schrift. Die ersten Bilder wirkt noch ‚unschriftlich’: Die scheinbar chaotischen Malspuren des Untergrundes stehen im Kontrast zu der darüber liegenden Lineatur, entstanden durch den gleichmäßigen Farbauftrag aus der Tube (oben links). Bei den späteren Arbeiten verlaufen die Spachtel- oder Pinselzüge in den tradierten Bahnen der chinesischen Schriftzeichen. Die Auswahl unkonventioneller Malgründe führt zu verschiedenen neuen Arten der Farbaufträge und der Schreibweisen. Das Material bedingt die Form der »Schriftbilder«.



Die Abbildungen, von rechts nach links, zeigen die Motive:
今 jin – Jetzt, 春 chun – Frühling,
秋 qiu – Herbst und 雙 shuan - die Beiden,
alle Siebdruckfarbe auf Holzbauteil, o.J.

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Mai 2009

 

make no little plans
Barcelona trifft Dresden – visionäre Stadtplanungen
6. bis 29. Mai 2009
Lichthof im Neuen Rathaus
Dr.-Külz-Ring 19, 01067 Dresden

Veranstalter:
Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt
in Kooperation mit dem Institut d’Estudis Territorials, Barcelona
unterstützt durch die Professur für Darstellungslehre,

Fakultät Architektur, TU Dresden

sowie die Architektenkammer Sachsen

Poster: Rochus Wiedemer

 

 

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August 2008

»Poster zum räumlichen Zeichnen« - Hörsaalzentrum der TU Dresden, Bergstrasse, zur 13. Internationalen Konferenz zu Geometrie and Graphik (International Conference on Geometry and Graphics, ICGG) 2008 in Dresden, organisiert durch das Institut für Geometrie an der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften der TU Dresden, und dem Dresdner Wissenschaftler E.W. v. Tschirnhaus (1656-1708) gewidmet.

Sieben von vierundzwanzig Postern zum räumlichen Zeichnen im Grundstudium Architektur / Landschaftsarchitektur, v.l.n.r.: #9: »funktionales Schraffieren«; #11: »Darstellen von Wirkweisen«; #12: »Haus und Ausstellung - Deutsches Hygiene-Museum Dresden«; #13: »semiotische Skizzer zur Synagoge der Jüdischen Demeinde«; #19: »Geometrie in der Ruine der Zionskirche«; #23: »infografisches Höhenmodell«; #24: »Kartieren eines Landschaftsgartens« -

Foto: Lutz Liebert, AVMZ der TU Dresden

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Juni/Juli 2008

Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur, Juni-Juli 2008:

Ausstellung zur Zeichenexkursion nach Köln; Konzept und Organisation zu Exkursion und Ausstellung: Tom Schoper + »Hauptfach Erinnerung & Entwerfen - Das architektonische Zeichen« -»out of time« zum Diskurs zur aktuellen Ästhetik zwischen Kunst, Philosophie und Architektur:

»Vor dem Hintergrund eines begleitenden theoretischen Diskurses zum Wesen des künstlerischen Bildes und des architektonischen Zeichens wollen wir die Formwerdung in Architektur und Kunst in kritische Beziehung zueinander setzen. - Gibt es ursächliche architektonische Zeichen, die sich unabhängig von Moden oder Stilismen  - sozusagen „out of time“ – durchgehend aufrecht erhalten?« (aus dem Ankündigungstext)

Roman Pries: Foto zu »Das architektonische Zeichen« im Hauptfach »Erinnerung & Entwerfen« zum Seminar am 25.04.2008 (Foto im Original farbig)

»Erinnerung und Entwerfen« - Zeichnung einer „anonymen Architektur“ nach eigenen Photo. Kleiner Ausschnitt aus der Zeichnung zu den Theaterwerkstätten Dresden von Roman Pries; Bleistift auf zusammengeklebte Bögen Millimeterpapier, 82 x 57 cm; Sommersemester 2008

»Erinnerung und Entwerfen« - Architektonische Skulptur. Roman Pries: Theaterwerkstätten Dresden, Ostraallee; Messing, 5 x 3 x h = 8 cm

Flurausstellung zur Zeichenexkursion nach Köln im Sommersemester 2008; BZW B 3ter Flur, 26.6.2008: Nach Exkursionstagen eingeteilte Flurwand mit dem Motiv der Kirche »Neu St. Alban« von Hans Schilling (Bauzeit 1958/1959 unter Verwendung von Trümmern der im zweiten Weltkrieg zerstörten Kölner Oper);

Fotos: Niels-Christian Fritsche (14.05.2008)

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Mai 2008

Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur

Die Ausstellung zur zweiten Werkstatt »Schrift, Satz, Layout« behandelt den Arbeitsprozess: Die Arbeitsstufen Scannen, Texten, Setzen, Layouten und Produzieren werden fakultätsöffentlich entwickelt - zu Beginn der Werkstatt sind die rund 50 Meter Papp-Piunnwand leer, nur die Namen der Studierenden geben das sich allmählich füllende Raster der Arbeit vor.

Ausstellungskonzeption und Postkartenentwurf von Rochus Wiedemer

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Februar - Mai 2008

Stegreif-Entwurf »Comic-Showroom« für die Ausstellungskonzeption der Ausstellung »Kopf-Kino« im Kunsthaus Dresden KhD, Städtische Galerie für Gegenwartskunst, Rähnitzgasse. Ausstellunskonzeption und Beratung: Kuratorin Susanne Weiß und Kunsthaus Dresden; Konzept und Organisation des Stegreifs: Grit Koalick

Ankündigung / Signet der Ausstellung - Pascal Storz, Spector Bureau, Leipzig

Matthieu Merlier & Vinzenz Adldinger:Stegreif »Comic-Showroom« zu »Persepolis - eine Kindheit im Iran« von Marjane Satrapi: Transluzente Folien auf den Innenseiten der Fenster mit Tag-und-Nacht-Effekt von innen und außen; dazu Schriftzüge auf den Fensterbrettern...

... - Die korrespondierenden Geschichten werden auf der den Fenstern gegenüberliegenden Wand montiert - siehe folgende Abbildung:

Fotos der Ausstellung: Niels-Christian Fritsche

Literatur: Kunsthaus Dresden (Hg.): Kopfkino. Berlin 2008; Marjane Satrapi: »Persepolis - eine Kindheit im Iran«, Zürich 2004; http://www.kunsthausdresden.de

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November-Dezember 2007

Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur Februar 2007: Ausstellung zum Hauptfach »Skulptur« aus dem Sommersemester 2007; Lehrbeauftragter Lothar Beck; 09.11.-12.12.2007

Skulptur »Kernstück« von Stefan Wiebersinsky; Sandstein, 40 x 22 x h = 38 cm

Skulptur »Werden und Sein« von Sophie Kretzschmar, Sandstein, 39 x 25 x h = 39 cm

Fotos: Niels-Christian Fritsche 071210

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Februar 2007

Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur - Architekturfotografie von Jörg Schöner: »Dokumentieren großer Wandflächen am Beispiel der Albrechtsburg in Meissen «

Die hier gezeigten Aufnahmen sind detailgenaue Wiedergaben von großen Flächen und Fassaden bis zu einem Abbildungsmaßstab von 1:1.

Die Aufnahmen der Wandbilder, Fassadenausschnitte und Figuren bis zu einer Größe von 6x8 m und einer Datei größe von etwa 1 GB erlauben das Ausgeben (Drucken) mit einer Datendichte von 72 dpi in Originalgröße. Die Dateien können nach dem Prinzip ‚Großraumatlas‘ zum Analysieren durch Restauratoren, Denkmalpfleger und Bauforscher auf dem Bildschirm in Planquadrate zerlegt und mit vektoriellen Datenformaten kombiniert werden.

Obwohl die hier gezeigten Aufnahmen keine Messbilder im eigentlichen Sinn sind, haben sie eine Darstellungsgenauigkeit mit weniger als 2% Abweichung und können somit sowohl als Kontrollmöglichkeit von anderen Aufmaßformaten oder Analyseformen dienen.

JS4-88 - Raumsituation bei natürlicher Beleuchtung

JS4-87 - Wandgemälde leicht aufgehellt

66 1_10 - Wandgemälde homogen ausgeleuchtet für Reproduktion

66 1_1 - Ausschnitt aus Datensatz 66 1_10 zur Wiedergabe in Originalgröße

Der Ausdruck an der Säule stellt ein Detail aus der Aufnahme des französischen Pavillons (Abb. links neben dem Raum
B 324) im Maßstab 1:1 dar.

© 2007 Hon.-Prof. Jörg Schöner & Professur für Darstellungslehre; Fotos: Jörg Schöner, BFF; Fotos der Ausstellung: Niels-Christian Fritsche

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Juli 2007

Ausstellung vom 4. - 25. Juli 2007 Technische Universität Dresden Fakultät Architektur Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, Foyer, Eingang B »Darstellungslehre im ersten Semester - zwölf Seminare
Darstellungslehre im Wintersemester 2006/07 + zwei Wochen Werkstatt Schrift, Satz, Layout im Wintersemester 2006/07 «

Foto: Niels-Christian Fritsche

Im Wintersemester 2006-07 wurde das Fach Schriftgestaltung zum ersten Mal als eine zweiwöchige Werkstatt zum Produzieren einer A5-Broschüre mit den im ersten Semester Darstellungslehre produzierten Zeichnungen angeboten.

Die Ausstellung stellt den Zusammenhang zwischen den infografischen Architekturdarstellungen in vier Reihen von geramten Zeichnungen an der Rückwand und den raumgreifend von der Decke abgehängten Broschüren dar. Nicht abgebildet sind die Arbeitsschritte der Werkstatt.

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Januar 2007

Ausstellung vom 10.-25. Januar 2007; Technische Universität Dresden, Fakultät Architektur, Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, Foyer, Eingang B:

»Urheberrecht und geistiges Eigentum als das Sachenrecht des 21. Jahrhunderts« -

Ausstellung zur Vorlesung »Urheberrecht für Architekten und Landschaftsarchitekten im ersten Semester Darstellungslehre«; Ausstellungstafeln des Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht der Juristischen Fakultät an der TU Dresden (IGEWeM)

Die Musterprozesse zur Architekturleistung zu Beginn des 21. Jahrhunderts lassen uns aufhorchen: Ist nicht alles schon in HOAI und VOB geregelt? Kann nicht jeder für sich selbst sorgen? - Wohl nicht.

Das EU-Recht, das wirtschaftliche Liberalisierung bei gleichzeitiger Unterstützung der kulturellen Besonderheiten der EU-Mitgliedsländer abzuwägen versucht, bricht sich auch für uns auf die individuell zu stellende Frage nach dem geistigen Eigentum, seiner digitalen Verschwendung wie auch seiner Multiplikationskraft herunter. Seit 2007 versuchen wir sofort im ersten Semester eine vage Idee der exponentiellen Kraft von Kopie, Vervielfältigung, Zitatrecht, Panoramafreiheit und den verschiedenen Tabus zum Thema zu umreißen.

Foto: Niels-Christian Fritsche

Siehe auch: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/juristische_fakultaet/igewem; dort besonders Zertifikatskurs „Intellectual Property Rights“

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Winter 2006-07

»Das Aufzeigen des Denkbaren. Gestaltung und Darstellung im Hauptstudium der Architektur und Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Dresden« -

Ausstellung von Studienarbeiten an der Professur für Darstellungslehre an der Fakultät Architektur der TU Dresden in der Galerie am Lesesaal in der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden vom 16. November 2006 bis 31. März 2007.

Der Bologna-Prozess beschreibt das Angleichen der Hochschulsysteme in Europa und den Übergang vom dozentenorientierten Lehren zum teilnehmerzentrierten Lernen. Die alte ‚Arbeitsteilung’ in allgemeine Grundlagen, ein zu lernendes Handwerk, und in besondere Anwendungen, die daraufhin mit dem Handwerk lösbar werdenden Probleme, hat ausgedient. Zum Paradigmenwechsel in der Hochschuldidaktik addieren sich die Konvergenz der digitalen Medien, der so genannte ‚pictorial turn’ unserer Gesellschaft und die Debatte um die so genannten Bildwissenschaften.

Die Professur für Darstellungslehre an der Fakultät Architektur der TU Dresden entwickelt seit dem Jahr 2000 eine Matrix aus unterschiedlichen Lernzielen, Inhalten, Methoden und Medien. Einerseits werden die vom vormaligen Lehrstuhlinhaber Prof. Dr.-Ing. Karlheinz Georgi etablierten Disziplinen wie Malerei, Fotografie, Skulptur und Aktzeichen weiter angeboten. Andererseits stellen neue Kurse die Querbezüge anderen Wissensgebieten wie der Kunsttheorie, der Planungstheorie, der Psychologie und der Philosophie her. So entstanden unter anderem die Kombination aus Galerie- und Architekturexkursion, der Kurs „Bildsprache“, das autobiografisch motivierte Entwerfen sowie das künstlerischen Notieren. Die Ausstellung in der Galerie am Lesesaal in der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden zeigt Arbeitsproben aus acht verschiedenen Kursen.

Skizze zur Ausstellungskonzeption Darstellungslehre @ SLUB 061116-070331 - Entwurf und Skizzen: Niels-Christian Fritsche

Vitrine mit gerollten Kopien von Arbeiten aus dem Hauptfach »Zeichnung und Malerei als künstlerische Notiz« der Lehrbeauftragten Ute Richter. Das Foto zeigt die Arbeiten von Paola Lange: »o.T.«, Faserstift auf Karton (oben), sowie von Christian Ptak: »o.T.«, Tusche auf Karton, beide 77 x 150 cm und entstanden im Sommersemester 2006

Vitrine mit Arbeiten aus dem ehemaligen Ergänzungsfach (jetzt Hauptfach) »Plastische Übungen« des Lehrbeauftragten Lothar Beck. Das Foto zeigt Vorübungen aus Gips, Kantenlängen etwa 10 cm

Architekturbibliothek und »Galerie am Lesesaal« der SLUB, 16.12.2006;

Fotos der Ausstellung: Niels-Christian Fritsche

(Ende)

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Dezember 2005

Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur:

Ausstellung des Hauptfachs »Malerei« des Lehrbeauftragten Klaus Drechsler

 

Der Dresdner Maler und Grafiker Klaus Drechsler unterrichtete von 1992 bis 2005 das fakultative Hauptfach »Malerei« für malerische Laien auf dem Niveau einer Kunstakademie. Zu seinem alters- und arbeitsbedingetn Ausscheiden - Drechsler unterrichtete über viele Jahre mehrere Kunstkurse und ist nach wie vor selbst hoch produktiv - wurde die ewige Disziplin Malerei, das absichtsvolle oder auch intuitiv-spontane Bemalen einer feststehenden Fläche, zum letzten Mal an der Professur für Darstellungslehre ausgestellt.

Das Hauptfach wird seit 2006 unter der neuen Bezeichnung »Zeichnung und Malerei als künstlerische Notiz« von der Künstlerin Ute Richter fortgesetzt.

Aushang zur Ausstellung Malerei 2005, 22.12.2005

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November 2005


Professur für Darstellungslehre Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur:

Ausstellung von studentischen Arbeiten der fakultativen Hauptfächer Skulptur & Aktzeichnen - Skulptur unter Leitung von Lothar Beck, Aktzeichnen unter Leitung von Thomas Baumhekel

Die Aktzeichnungen entstanden im Sommersemester 2004, im Wintersemester 2004-05 und dem Sommersemester 2005. Die Skulpturen sind Arbeitsergebnisse aus dem Sommersemester 2005


Die beiden Hauptfächer Skulptur & Aktzeichnen stellen so etwas wie die alte, eherne künstlerische Klammer der Architekturausbildung in der Tradition der École des Beaux-Arts dar. Das skulpturale Arbeiten, aus der griechischen Antike abgeleitet, und das anatomisch motivierte Aktzeichnen in der Verlängerung der berühmten Zeichnungen von Leonardo da Vinci aus der Renaissance werden einerseits durch die Moderne zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts konzeptionell in Frage gestellt. Andererseits stellen viele Architekturlehrer die Frage nach der Relevanz des Alten, Ehernen im Computerzeitalter, und sei es auch nur in Form der Frage nach den Aufwendungen für Lehrbeauftragte und das Material Sandstein.

Die regelmäßig einzeln und im Verbund vorgestellten Hauptfächer können dabei längst als eine Art Blaupause für die oft zu Recht kritisierten Studienreformen im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess gelten: Die Direktheit der Lernerfahrung in diesen Fächern sowie die zwischen diesen Fächern möglichen Querverbindungen können wunderbar zu neuen Lernstrukturen weitergedacht werden, die vielleicht nicht den Rationalisierungsbestrebungen von Bildungspolitikern entsprechen, die aber dennoch den in Misskredit geratenen Gedanken der Modularisierung der Lehre sowie der Module plötzlich wieder produktiv erscheinen lassen.

Foto: Niels-Christian Fritsche

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Februar 2005

Ausstellung zur Galerie-Exkursion nach Leipzig & München - Ausstellung an der Professur für Darstellungslehre, Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur Februar 2007

Skizze von Rochus Wiedemer: Museum für bildende Künste, Leipzig, 050505]

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September / Oktober 2004

"andrea ponsi, firenze, architetto" -

Ausstellug vom 20. September bis 12. Oktober 2004 in Zusammenarbeit mit der Akademie der Architekten im Haus der Architekten, Goetheallee 37 in Dresden

Zur Zeichenexkursion der Professur für Darstellungslehre nach Florenz im Sommersemester 2003 hatten wir das Glück, über unsere amerikanische Partneruniversität Kent Sate University, Kent, OH, den italienischen Architekten und Designer Andrea Ponsi kennenzulernen. Ponsi, selbst Adjunct Professor an der Syracuse University in Syracuse, New York, unterrichtete uns begeistert im Darstellen der raffinierten städtebaulichen Motive in Florenz. Mit dem Besuch im Ponis-Studio entstand mir die Sofort-Idee, Andrea Ponsi nach Dresden einzuladen. Ponsi stellt Möbel, Gebrauchsgegenstände und ganze Architekturen aus Kupfer her, meist Kupferrohr.

Die Radikalität des Materials (seine Farben, Oxydation, Schattierungen und Kanten) sowie die Radikalität der durchgängigen Verwendung erinnert an Oskar Schlemmers Raumlineaturen sowie die viel diskretere Verwendung des Materials Messing durch Carlo Scarpa.

U.P.W. Nagel, der Leiter der Akademie der Architekten im Haus der Architekten, und das Deutschen Kupferinstitut, Düsseldorf, unterstützen das sodann gewaltig anwachsende Vorhaben. Zur Ausstellung im Herbst 2004 werden an die zwei (!) Tonnen Kupfer-Produkte durch den Künstler, die Professur für Darstellungslehre sowie Freunde so freud- wie schmerzvoll verbaut bzw. ausgestellt (Kupfer erscheint leicht und weich, gibt sich aber hart und schwer).

Abb. 1: Ausstellunhgssystem aus Kupfer im Erdgeschoss - die Abbildungen zeigen Entwürfe zu Hängelampen aus Kupfer.

Abb. 2: Blick von der Höhe der Erdgeschoss-Decke auf die Ausstellungsteile

Abb. 3: Temporärer Kupfer-Pavillon im Hof der Villa Bergmann; etwa 5 x 2 x h = 3 m

Abb. 4: Grundriss Erdgeschoss der Villa Bergmann in Dresden-Blasewitz, o.M.: Die Zick-Zack-Linie markiert die in Abbildung 1 dargestellte Ausstellungswand aus Kupferrohren (Zeichnung: Atelier Andrea Ponsi)

Fotos: Niels-Christian Fritsche

siehe http://www.andreaponsi.it/profile.html

Die Aussicht auf die in Form und Umfang dann auch einmalig gebliebene Ausstellung inspirierten die Akademie der Architekten, die Firma KME, das Deutsche Kupferinstitut und uns zu einem Katalog in der Reihe »dokumente zur architektur / sachsen« der Akademie der Architekten mit dem Titel »mit abstand betrachtet: kupfer« (ISSN 1861-9932).

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Juni / Juli 2004

Ausstellungsplakat zum Hauptfach »Skizze-Zeichnung-Killerbild« - Intensivwoche Dresden unter der Regie von Dipl.-Ing. Reinhard Löffler - Ausstellung an der Professur für Darstellungslehre, Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur, 7. Juni - 8. Juli 2004

Ausstellungsplakat

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April / Mai 2004

>Hauptfach Bildsprache<, Dipl.-Ing. Grit Koalick

Ausstellung der Arbeiten aus zwei Semestern an der Professur für Darstellungslehre, Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur

Ausstellungsplakat >Hauptfach Bildsprache<, Dipl.-Ing. Grit Koalick

Ausstellung vom 15. April bis 27. Mai 2004

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Februar - April 2004

Kleine Dreifach-Ausstellung

»Farbe bricht Form, Bildsprache und Killerbild« -

Ausstellung vom 18. Februar bis 5. April 2004 in der Fachbuchhandlung Weißlack, Louisenstraße 52, Dresden

Fotomontage von Grit Koalick

Der Architekt und Buchhändler Andreas Spiess entwickelte in den 1990er Jahren die Architekturbuch-Handlung Weisslack zu einem Epizentrum für Literatur zu Architektur, Landschaftsarchitektur, Städtebau, Design und Kunst. Bis zur wohl umsatzbedingt-internetbezogenen Schließung des Geschäfts durch die Nachfolgerin Monika Roth war die Buchhandlung auch Galerie für unterschiedliche architekturbezogene Ausstellungen. Wir haben in einem ersten »Gang aus der Uni heraus in die Stadt« einige der im Wintersemester 2003-04 entstandenen Lehrkonzepte auf kleinstem Raum zusammenhängend auszustellen

Ausstellungsplakat zu »Farbe bricht Form, Bildsprache und Killerbild« von Niels-Christian Fritsche

Ausstellungseröffnung am  18. Februar 2004

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Oktober / November 2003

»Heartland / Outback« -

Ausstellung von Bernd Kerkin - Professur für Darstellungslehre, Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, B-Flügel, 3. Flur

Ausstellungsplakat: Niels-Christian Fritsche unter Verwendung von Zeichnungen von Bernd Kerkin

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September / Oktober 2003

Hiroshi Nakao: »Werkschau« -

Ausstellung vom 18. September bis 10. Oktober 2003 im Haus des Architekten in Dresden

Der japanische Architekt Hiroshi Nakao hat spätestens durch sein epochales Experimentier-Werk »Black Maria« (1994) eine feste, wenngleich noch recht kleine Fangemeinde in Europa. Nakao spielt mit dem Zusammenhang von Innen und Außen. Er erzeugt autonome Objekte und gut bewohnbare Häuser, die auch für japanische Verhältnisse Kunst und Architektur ausgesprochen frei ausdeuten und so überraschend-begeisternde wie auch logisch erscheinende Welten aufzeigen.

Ausstellungsplakat: Niels-Christian Fritsche unter Verwendung einer Oxydationsstudie von Hiroshi Nakao zum Wohnhaus für einen Ikebana-Künstler in Tokorozawa, Japan, 1996 (Mehrfachdruck, 15 x 18 cm)

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit Jörg Rainer Noennig, TU Dresden, sowie der Architektin Susanne Kohte mit dem Hamburger Architektursommer

Ausstellung im Erdgeschoss

Ausstellung im Gartengeschoss - Fotos: Niels-Christian Fritsche

Literatur: Susanne Kohte: »Hiroshi Nakao Leib - Raum - Plan«, Hamburg 2003

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März 2002

Ausstellung »Farbsprünge« - kuratiert vom Lehrbeauftragten für Malerei, Klaus Drechsler; Technische Universität Dresden, Fakultät Architektur, Bürogebäude am Zelleschen Weg 17, Foyer, Eingang B

Die Ausstellung »Farbsprünge« besteht aus rund siebzig unterschiedlichen malerischen und plastischen Arbeiten einer Gruppe von 12-14 Behinderten, die in einem langfristig angelegten Malzirkel der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Pirna-Sonnenstein unter der Leitung des Malers Klaus Drechsler entstanden sind. Eine frühere Auswahl von Arbeiten nahm unter dem Titel »Kleine Freuden auf dunklem Grund« erfolgreich an einem Wettbewerb im Rahmen der Expo 2000 in Hannover teil.

Die hier gezeigten Arbeiten stammen aus den Jahren 2001 - 2003.

Von den hier absichtsvoll anonym ausgestellten Künstlern kann 1/3 der Teilnehmer weder schreiben, lesen noch sich mündlich verständlich machen, 1/3 der Teilnehmer verfügt nur über ein begrenztes Sprachvermögen. Nur 1/3 der Teilnehmer kann sich sprachlich verständigen; einer kann etwas schreiben.

Die farben- und formenprächtige Ausstellung muss die Besucher des Bürogebäudes am Zelleschen Weg 17 während der vierwöchigen Ausstellungsdauer in Atem gehalten haben: Direkter kann sich der menschliche Gestaltungswille kaum zeigen.

Fotos: Niels-Christian Fritsche

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Winter 2001-02

»Wahlverwandtschaften - Computergrafik und Architekturzeichnung« - Gemeinschafstausstellung der Fakultäten Informatik und Architektur der TU Dresden in der »Galerie im Hotel«, Hotel Mercure-Newa Dresden, Prager Strasse, November 2001 - Janur 2002

Plakat (Ausschnitt): Niels-Christian Fritsche

Die zunächst auf formalen Ähnlichkeiten in den jeweiligen Arbeiten basierenden Korrespondenz zwischen den Grafiken von Erwin P. Stoschek und Dagmar Schönfeld sowie den Arbeiten der Studierenden im Fach Darstellungslehre bekommt für Nichteingeweihte eine neue, manchmal verstörend-schöne Bedeutung: Hier die unter dem Markenzeichen »Signa in Silico - Computergraphik im Spannungfeld zwischen Algorithmus und Phantasie« als »Nebenprodukte bei der Konstruktion und Testung numerischer Algorithmen« entstandenen Grafiken, dort die absichtsvoll vor einem vollkommen anderen didaktischen Hintergrund erzeugten Handzeichnungen.

Motive aus Erwin P. Stoschek, Dagmar Schönfeld: »Signa in silico, Polygon- und Pixelzeichnungen««, Technische Universität Dresden, Fakultät Informatik (1999-2001), sowie Motive nach Zeichnungen von Jakob Gerber, Patrick Hesse, Thomas Möckel, Markus Janson, Ulrike Burkhard, Martin Klingner, Katrin Mahnhardt, Georg Seifert, Christian Hillebrand, Rose Dorn, Annika Hauke, Roman Harbaum, Marianne Hauff und Grit Worgitzky aus dem 1. & 4. Semester Darstellungslehre, Fakultät Architektur, Technische Universität Dresden (2000/2001).

Eine Nachfolge-Ausstellung zu den Wahlverwandtschaften fand im Mai 2003 an der Professur für Darstellungslehre statt.

Literatur: Erwin P. Stoschek, Dagmar Schönfeld: »Signa in Silico Computergraphik im Spannungsfeld zwischen Algorithmus und Phantasie«, Frankfurt am Main 2000; http://www.dresdenalgorithmicschannel.de,

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Herbst 2001

Ausstellung zur Zeichenexkursion der Professur fürDarstellungslehre nach Prag im Sommer 2000 - Haus des Architekten in Dresden

Die Zeichenexkursion nach Prag stellt so etwas wie einen Klassiker der Architekturexkursion für Dresdner Architekten dar. Die zu recht so genannte »Goldene Stadt« hinter den sieben Bergen des Erzgebirges bietet viel mehr als nur die touristischen Blicke auf die Karlsbrücke und den Hradschin. Dabei steht nicht nur die im zweiten Weltkrieg kaum zerstörte Innenstadt im denkbar größten Kontrast zu Dresden. Die Bauten von Jose Plečnik, der tschechische Kubismus, die selbstverständlich wirkende Moderne (Adolf Loos’ Haus Müller war gerade frisch saniert) und die wilde tschechische Nachkriegs- sowie Nachwendearchitektur können unter anderem gerade deswegen so beeindruckend wirken, weil die Stadt um sie herum meist weitgehend intakt ist.

Die Ausstellung im Haus der Architekten (das eigentlich »Haus der Architektur« heißen sollte, stellt die Ad-hoc-Konzeption der Exkursion unmittelbar nach meiner Berufung vor. Gezeigt werden Zeichnungen zu den wunderbaren Architektur-, Stadt- und Parkmotiven in Prag, die über die normale genialistische Reisekrakelskizze von Architekten weit hinausgehen.


Fotos zum Aufbau der Ausstellung: Niels-Christian Fritsche

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(Ende)